Wie du eine LinkedIn Content Strategie für deine B2B Führungskräfte aufbaust – mit nur 2 Stunden Zeitinvest pro Monat
Warum Gründer geführter Content?
92 % aller B2B-Käufer:innen haben bereits einen Anbieter im Kopf, bevor sie überhaupt ein Anfrageformular ausfüllen. Lass das kurz mal marinieren …
Trotz dieses Fakts investieren die meisten B2B-Unternehmen viel Geld in Kaltakquise per Mail oder Telefon und Google Paid Ads – während die Führungskräfte des Unternehmens auf LinkedIn komplett unsichtbar bleiben.
Die Probleme aus Gründer-Perspektive:
- Du hast keine Zeit für Content-Erstellung
- Du bist keine "Content-Person" und willst es auch nicht werden
- Du hast Angst vor generischen LinkedIn-Posts mit Raketen-Emojis, wenn du deine Inhalte delegierst
Die Probleme aus Marketing-Perspektive:
- Du weißt, dass der Gründer sichtbar werden muss – kriegst ihn aber nicht vor die Kamera
- Du erhältst Schnipsel-Ideen ohne Kontext per MS Teams oder Slack
- Dir fehlt die Zeit zwischen Paid Ads, Newsletter und Blog und willst dich eigentlich mit mehr strategischen Themen beschäftigen
In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du mit nur 2 Stunden Zeitaufwand pro Monat eine LinkedIn-Content-Strategie aufbaust, die tatsächlich Vertrauen & Pipeline generiert. Ohne Buzzword-Bingo. Ohne cringe Emojis. Dafür mit System.
Warum LinkedIn? Die 5 Gründe, die den ROI-Unterschied machen
Bevor in den konkreten Prozess starten willst du sicherlich wissen, warum wir überhaupt Zeit in LinkedIn allokieren wollen.
Im Klartext: Wenn TikTok oder Instagram für B2B funktionieren würden, würden wir unsere Zeit dahin investieren. Tun wir aber nicht. LinkedIn hat den deutlich höheren ROI – aus fünf konkreten Gründen:
1. Platform-ICP Fit: Deine Kund:innen sind da – und im Business-Modus
Wenn deine Kund:innen LinkedIn nutzen (und das tun sie sehr wahrscheinlich), dann konsumieren sie dort businessrelevanten Content. Viele kommentieren nicht, viele liken nicht – aber sie lesen. Und diese stillen Leser integrieren deine Inhalte in ihren Kaufentscheidungsprozess.
2. Organische Reichweite ist planbar
Ja, die Reichweite geht auch auf LinkedIn zurück. Trotzdem: Wenn du guten Content produzierst und mit deiner Community interagierst, wirst du wachsen. Bei der Plattformwahl gilt immer: Kann ich planbar organische Reichweite erhalten? LinkedIn beantwortet das mit Ja.
3. Der Content-Lifecycle ist lang
Ein LinkedIn-Post ist auch nach 2-3 Wochen noch sichtbar. Du baust dir eine Content Library auf, die mit der Zeit compound interest generiert (Albert Einstein lässt grüßen).
4. Integration mit anderen Touchpoints funktioniert nahtlos
Aus einem gut laufenden Beitrag kannst du:
- Thought Leader Ads schalten (LinkedIn pusht das Feature gerade massiv)
- Content für Sales Outreach nutzen
- Newsletter-Themen ableiten
- Webinar-Topics identifizieren
- …
5. Der Feedback Loop ist unschlagbar kurz
LinkedIn ist dein Testlabor für Content-Ideen. Was funktioniert, wird in längere Formate überführt: Blog, Newsletter, Whitepapers. Du validierst schnell und skalierst nur Gewinner-Content. Im Gegensatz zu SEO, wo du erst nach 6 Monaten für bestimmte Keywords erst Ranking Ergebnisse siehst - siehst du bei LinkedIn sofort Ergebnisse.
Falls dich das noch nicht überzeugt hat, hier ein weiterführender Vergleich warum LinkedIn der #1 Kanal für B2B ist:

Was machen andere falsch – und was wir anders machen (USP-Sektion)
Hier sind die 5 Kardinalfehler, die wir bei 90 % der B2B-Unternehmen auf LinkedIn sehen:
Fehler #1: KI-generierter Einheitsbrei statt echter Perspektiven
Viele Unternehmen nutzen KI für alles: Briefing, Ideenfindung, Content-Erstellung. Das Ergebnis? Flache Inhalte ohne Mehrwert, ohne Persönlichkeit, ohne einzigartige Marktperspektive.
Was wir anders machen: Bi-weekly Interviews direkt mit dem Gründer. Wir extrahieren echte Erfahrungen, individuelle Markteinschätzungen und die Punkte, die dich wirklich differenzieren. KI kann vieles – aber nicht deine 10 Jahre Branchenerfahrung simulieren.
Fehler #2: Corporate Account statt Fokus auf persönliche Profile
Schau dir mal die Reichweite an: Vergleich das persönliche Profil eines Gründers mit dem Unternehmensprofil. Die Zahlen lügen nicht – persönliche Profile performen 5-10x besser.
Unser Fokus: Ausschließlich persönliche Profile. Menschen kaufen von Menschen, nicht von Logos.
Fehler #3: Top-of-Funnel-Spam statt Full-Funnel-Strategie
Urlaubsfotos, generische Weisheiten, Content für die breite Masse – aber nichts für deine tatsächliche Zielgruppe. Viele Führungskräfte posten für Reichweite statt für Relevanz.
Unser Ansatz: Der komplette Funnel:
- TOFU für Reichweite (20%)
- MOFU mit echten Marktinhalten (60%)
- BOFU mit Case Studies und Proof (20%)
Fehler #4: Sporadisches Posten statt systematischer Präsenz
"Wenn ich mal Zeit habe" ist keine Content-Strategie. LinkedIn wird als Beiwerk gesehen, nicht als Vertriebskanal.
Fehler #5: Keine Integration mit der GTM
Die LinkedIn Beiträge werden als isolierte Beiträge erstellt und distribuiert und sind nicht verzahnt mit einer übergreifenden GTM Strategie.
Unser Ansatz: Wir denken Sales mit, Owned Audiences und Account Based Markteting Ansätze. (link zum Playbook)
Wie du eine LinkedIn Content Strategie aufbaust - mit System
- 1:1 Interviews, strategischer Redaktionsplan, kontinuierliche Optimierung.
- Kein Bauchgefühl – sondern ein System, das Vertrauen UND Nachfrage schafft.
- Integriert in Kampagnenplanung
→ Übergreifende Prozess Grafik
Schritt 1: Onboarding & Setup (Woche 0–2)
Der erste Schritt ist kein Content – sondern Klarheit.
Der Onboarding-Fragebogen (60 Minuten)
Bevor du auch nur einen einzigen Post schreibst, musst du verstehen:
- Zielsetzung: Was sind deine CAC? Warum wächst du nicht schneller?
- ICP: Welche Jobtitel? Welche Unternehmensgrößen? Welche Branchen?
- Produkt: In welcher Kategorie bist du? Welche Probleme löst du?
- Expertise: Wofür musst du als Autorität wahrgenommen werden?
Ohne diese Grundlage produzierst du Content für niemanden.
Vielen Firmen, die noch unklar mit ihrer Positionierung und Messaging sind, hilft es das Fletch Framework auszufüllen (→ Link zu Notion Seite)
Der Social Audit
Während du den Fragebogen ausfüllst, analysieren wir:
- Dein Content-Ökosystem (Gründerprofil, Mitarbeitende, Company Page)
- Was bisher funktioniert hat (und was nicht)
- Die Top 2 Wettbewerber und ihre LinkedIn-Strategie
- Best Practices aus verwandten Industrien
Ziel: Differenzierung statt Kopieren.
→ Template zum Download mit Opt-In
Tonalität & Content-Pillar-Entwicklung
Basierend auf:
- Deiner bisherigen Kommunikation (E-Mails, Calls, bestehender Content)
- Den Onboarding-Informationen
- Dem Social Audit
... entwickeln wir deine Content-Pillars und Tone of Voice. Kein generisches "Thought Leadership", sondern deine spezifische Positionierung.
→ Beispiel für Tone of Voice

Schritt 2: Der Content-Call & Content-Erstellung (Woche 1–2)
Vorbereitung: Fragen statt Brainstorming
2–3 Tage vor dem Call erhältst du 10 Fragen, die den kompletten Funnel abdecken:
- TOFU (20%): Awareness & Engagement
- MOFU (60%): Consideration & Education
- BOFU (20%): Conversion & Trust
Die Fragen sind spezifisch auf deine aktuelle Kampagne und Strategie abgestimmt.
Einige Beispiele von unseren Kund:innen.
Der Content Call: 45 Minuten, die sich lohnen
Vergiss stundenlange Brainstorming-Sessions. Der Content Call ist wie ein Podcast-Interview:
- Aufnahme via Riverside (für Video-Content)
- Strukturierte Fragen, die deine Expertise herauskitzeln
- Screen-Sharing für Strategie-Dokumente oder Produkt-Demos
Aus einem Call entstehen mindestens 10 Posts – ohne dass du selbst schreiben musst.
⇾ Riverside Aufnahme Foto
Zeitaufwand gesamt: 60 Minuten pro Woche
Schritt 3: Freigabe & Feedback-Zyklus
Content-Übergabe via Notion
Nach einer Woche erhältst du:
- Fertig geschriebene LinkedIn-Posts
- Video-Snippets (wo relevant)
- Klare Kennzeichnung von TOFU/MOFU/BOFU
Der Feedback-Prozess (15 Minuten)
Im ersten Monat feilen wir gemeinsam am Tone of Voice. Danach läuft's:
- Maximal 1-2 Feedback-Runden pro Post
- Kontinuierlicher Input von dir und Marketing möglich
- Alles dokumentiert für konsistente Qualität
Schritt 4: Distribution & Account-Enablement
Posting-Strategie mit System
Wir nutzen Aware für:
- Optimale Posting-Zeiten (basierend auf deiner Zielgruppe)
- Performance-Monitoring
- Engagement-Tracking
Was du selbst machst: Kommentieren
Kommentare sind der unterschätzte Hebel auf LinkedIn. Wir geben dir:
- Anleitungen für effektives Kommentieren
- Target-Profile deiner ICP
- Engagement-Strategien für maximale Sichtbarkeit
Schritt 5: Iteration & Performance Review (monatlich)
Was wir messen
Nicht Vanity Metrics, sondern:
- Welche Themen triggern deine Zielgruppe?
- Welche "Spiky Points of View" funktionieren?
- Was generiert qualifizierte Kommentare?
Der monatliche Check-in (15-30 Minuten)
Basierend auf den Daten:
- Identifizieren wir deine Gewinner-Themen
- Passen die Content-Strategie an
- Planen die nächsten Thought Leader Ads
Schritt 6: Verzahnung mit GTM
Thought Leader Ads
Die organischen Posts mit der besten Performance werden zu:
- Gezielten LinkedIn Ads
- Retargeting-Assets
- Account-Based Marketing Content
Sales Enablement
Dein Sales-Team erhält:
- Relevante Posts für Outbound-Sequenzen
- Social Selling Ammunition
- Gesprächsöffner basierend auf Content-Interaktionen
Der Content wird zum integralen Teil deiner Go-to-Market Motion.
Abschließende Worte und weiterführende Strategien
Eine erfolgreiche LinkedIn-Strategie für B2B-Führungskräfte braucht kein Zeitfresser zu sein. Mit dem richtigen System reichen 2 Stunden pro Monat, um:
- Kontinuierlich hochwertigen Content zu produzieren
- Als Thought Leader wahrgenommen zu werden
- Messbar Pipeline zu generieren
Der Schlüssel? Ein strukturierter Prozess, der deine Expertise extrahiert – ohne dass du selbst zum Content Creator werden musst.
→ Account Based Marketing
→ Podcast Invite Approach als Pitch CTA
Häufige Fragen (FAQs)
Wie viel Zeit muss ich oder mein Team einplanen?
→ Ca. 30 Minuten pro Woche für ein Interview, alles andere übernehmen wir.
Was sind die Risiken?
-> Aus dem Pitch Deck
Was, wenn ich keine Ideen für Content habe?
→ Wir bringen die Ideen mit – du brauchst nur über deinen Alltag, Kundengespräche, Learnings oder Einschätzungen sprechen.
Wie schnell sehe ich Ergebnisse?
→ Erste Reichweiten- und Trust-Signale nach 1–2 Wochen.
→ Inbound-Effekte meist nach 2–3 Monaten.
-> Was sind die mittelfristiken Erfolgskontrollen
Was ist, wenn ich unzufrieden mit dem Output bin?
→ Wir arbeiten in iterativen Feedback-Loops mit klaren Qualitätsstandards – Anpassungen jederzeit möglich.


